Geschichte
einer Frontschürze
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Entwurf & Prototypenbau
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Wie immer stand
am Anfang eine Idee, die aber ziemlich schnell konkrete Formen annahm.
Die Idee hatte Klaus Reinhold. Er hat Automobil
Design studiert, und fährt selber ein Coupé. Seine
Vision: Eine Frontschürze die sich an die
originale Linie des Coupés anpasst, und diese weiterführt.
Äußere Luftöffnungen die mit der Linie der Nebelscheinwerfer harmonieren, und
die mittlere Öffnung
die an die Form des originalen Kühlergrills angelehnt ist. Die äußeren Kanten der
mittleren
Öffnung nehmen die Linie des Kühlergrills auf, und gehen nach oben weiter, wo die
Linie in der Kante der Motorhaube weitergeht. Optisch also alles aus einem Guss.
Keine unharmonischen Linien die störend wirken würden. |
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Als erstes Entstand so der Entwurf.
Dabei entstand dann auch gleich noch der Entwurf einer
neuen Heckschürze.
Ich kam gerade rechtzeitig dazu, um das Projekt von
Anfang an beobachten zu
können. Klaus fing gerade damit an, nach seinem Entwurf
einen Prototypen
zu bauen. So konnte ich alle Arbeitsschritte mit Fotos
dokumentieren.
Die Basis für ein 1:1 Modell war eine Originale Coupé
Frontschürze.
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Als erstes wurde nun aus der Schürze alles
was im Weg war aus der Schürze
geschnitten. So das quasi nur noch ein
Schürzenrahmen übrig blieb. Und hier
konnten nun mit viel Phantasie aus Holz,
Styropor und Blech eine Grundkonstruktion
aufgebaut werden. |
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Nun konnte angefangen werden, mit
Plastilin die groben Formen
aufzumodellieren. Plastilin ist das
Material mit dem auch bei den großen
Autoherstellern die Prototypen
modelliert werden.
Sieht ein wenig nach Ton aus.
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Die Plastiline wird mit
Messern, Feilen und
Spachteln bearbeitet bis die nach und nach
die gewünschte Form entsteht.
Was auf den Fotos ziemlich easy aussieht,
war in Echtzeit ein Vorgang der sich über
Monate hinzog. |
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